Hochwassersicherheit im Vilstal wird verbessert

Veröffentlicht am 27.07.2015 in Kreistagsfraktion

Die SPD-Kreisräte informierten sich, wie die Spundwände in die Kreisstraße eingezogen werden.

SPD-Kreistagsfraktion begrüßt Baumaßnahme am Vilstalstausee

Die SPD-Kreistagsfraktion informierte sich bei einem Vor-Ort-Termin am Vilstalstausee über die Baumaßnahmen des Freistaates Bayern zur Hochwassersicherheit. Fraktionsvorsitzender Josef Koch bedankte sich in seinen einleitenden Worten beim stellvertretenden Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Landshut, Bauoberrat Bernhard Eichner und Bauleiter Günther Dannerbeck, dass sie den Termin fachlich begleiten. Die beiden zeigten den Kreisräten, wie die Spundwand in die Kreisstraße eingezogen wird, um den Dichtungskern höher zu legen und damit die Dichtigkeit des Dammes zu optimieren. Kreisrat Michael Trapp betonte, dass es eine gute Entscheidung gewesen sei, die Kreisstraße von Steinberg und Warth Richtung Dingdorf zu erhalten, da sie eine bedeutsame Verbindungsstraße ist. Wichtig sei, dass dort auch die erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen bestmöglich umgesetzt werden.

Ferner führte Eichner aus, dass die Hochwassersicherheit durch eine zusätzliche Betonschutzwand auf der Wasserseite verbessert wird, die zudem  die Leitplanke ersetzt. Zusätzlich werden Umbaumaßnahmen am Auslasswerk vorgenommen. Damit entspricht das Bauwerk den derzeit gültigen DIN-Vorschriften. Landrat Heinrich Trapp betonte, dass man damit für Hochwasserereignisse bestens gerüstet sei. „.Es ist wichtig, dass der Hochwasserschutz ernst genommen wird. Mit der derzeitigen Baumaßnahme wird das Absperrbauwerk am Vilstalsee ertüchtigt und auf den Stand der Technik gebracht. Zusätzlich werden für das Untere Vilstal im Bereich des Marktes Eichendorf vom Freistaat Bayern gemeinsam mit dem Markt ergänzende Hochwasserschutzmaßnahmen geplant.“ Kreisrat Dr. Bernd Vilsmeier ergänzte, dass damit Chancen und Risiken gleich verteilt seien und damit im oberen Bereich – in den Gemeinden Marklkofen und Frontenhausen - ein höherer Rückstau planmäßig nicht vorgesehen ist. 

„Der Landkreis hat mit seinem Straßenbauprogramm Vorbildcharakter. Mit der Oberbauverstärkung, die auf der Kreisstraße anschließend aufgebracht wird, ist die Kreisstraße dann für die nächsten Jahre gerüstet“, ergänzten die Kreisräte Christine Trapp und Andreas Schlag, die im Bauausschuss die Tiefbaumaßnahmen fachlich vorberaten. Die Baumaßnahme am Vilstalsee, die vom Freistaat Bayern getragen wird, kostet 1,7 Millionen Euro. Davon entfallen 200.000 Euro auf den Landkreis, der die Asphaltierung der Straße übernimmt. Abschließend bedankte sich der Fraktionsvorsitzende Josef Koch bei den Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Landshut für die fachlich fundierten Informationen und wünschten dem Bauvorhaben, das voraussichtlich Ende August abgeschlossen sein wird, weiterhin einen guten Verlauf.

 

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