12.11.2019 in Kommunalpolitik

Christine Trapp einstimmig zur Bürgermeisterkandidatin für Dingolfing nominiert - Überzeugende Rede mit konkreten Plänen

 
Dr. Bernd Vilsmeier, Thomas Angerstorfer, Josef Koch, Heinrich Trapp, Michael Rieger und Gerald Vilsmeier gratulierten

Mit 100 Prozent Zustimmung wurde die SPD-Stadt- und Kreisrätin Christine Trapp vergangene Woche zur Bürgermeisterkandidatin für die Wahlen am 15. März 2020 gewählt. Die 43-jährige Beratungsrektorin verfügt nach einstimmiger Auffassung über sehr gute Voraussetzungen, um die richtigen Weichenstellungen für die künftige Entwicklung Dingolfings zu treffen. 

Christine Trapp hat konkrete Vorstellungen für alle wichtigen Themenbereiche. Sie zeigte auf, wo man Bewährtes fortsetzen und weiter entwickeln könne, aber auch wo sie neue Akzente setzen möchte. Ziel der Rathauspolitik müsse sein, dass sich die Menschen in ihren Anliegen wahrgenommen und in ihrer Stadt wohlfühlen. 

Teisbachs Ortsvorsitzender Thomas Angerstorfer zeigte sich erfreut über das große Interesse, als er im Lokal „Ums Eck“ rund 60 Personen begrüßte: „Seit dem Sommer merkt man schon diesen Schwung, dieses Engagement und diese Freude.“ 

„Christine Trapp kann Bürgermeister!“

Stadtrat Gerald Vilsmeier schlug die Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Christine Trapp als Bürgermeisterkandidatin vor. Sie könne auf Menschen zugehen, bringe auch Andersdenkenden Respekt entgegen und könne gut lösungsorientiert arbeiten. In den 18 Jahren, in denen sie kommunalpolitisch tätig ist, habe sie bewiesen, dass sie auch strittige Themen angehe und kompromissfähig sei. 

„Mein Herz klopft heute stärker als sonst“, bekannte Landrat Heinrich Trapp zu Beginn seines Grußworts. Stadt- und Kreispolitik seien eng verzahnt. In enger Partnerschaft mit der Stadt habe der Landkreis in den letzten Jahren Millionen in den Ausbau der Landkreisschulen und in den Krankenhausstandort Dingolfing investiert. Durch die dritte Autobahnausfahrt seien Tausende von Arbeitsplätzen gesichert worden. Dabei schlug er den Bogen zu der kommunalpolitischen Erfahrung von Christine Trapp, die seit 18 Jahren Kreis- und 12 Jahren Stadträtin ist. „Wer an der Durchsetzung solch schwieriger Prozesse engagiert mitgearbeitet hat, wer fähig ist, strategisch zu denken und auch Empathie für Menschen empfindet, erfüllt das Anforderungsprofil für das Bürgermeisteramt.“ Gerald Vilsmeier brachte es auf den Punkt: „Ich bin der festen Überzeugung: Sie kann Bürgermeister!“

Genau diesen Eindruck vermittelte Christine Trapp auch bei ihrer gut halbstündigen Bewerbungsrede. 

Ausreichend Mitarbeiter für die Stadt 

Wir brauchen „ausreichend Mitarbeiter bei der Stadt, sie sollen ihre Arbeit gerne machen und es ist mir wichtig, dass man ihnen Wertschätzung entgegenbringt.“

Verbesserung der Verkehrssituation

Christine Trapp will strategisch die Verkehrssituation im Stadtgebiet verbessern. Zukünftig soll sich ein Verkehrsausschuss damit beschäftigen. Die Bruckstraße soll barrierefrei werden, das holprige Kopfsteinpflaster ist sowohl für Radfahrer und Rollstuhlfahrer, aber auch für Menschen mit Kinderwagen nicht mehr zeitgemäß. Das Dingo-Netz soll ausgebaut und ein Leihsystem für Fahrräder eingeführt werden. Auch bei Car-Sharing-Angeboten solle die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen. 

Ehrenamt und Vereine fördern

Kräftigen Applaus bekam Christine Trapp für ihre Pläne, die Arbeit der Ehrenamtlichen und der Vereine zu stärken. Sie will einen regelmäßigen Austausch mit den Verantwortlichen und beispielsweise zu einem Ehrenamtsempfang einladen. „Ich will aber auch erreichen, dass die Inhaber der Ehrenamtskarte bei städtischen Einrichtungen eine spürbare Ermäßigung erhalten.“

Kita- und Kindergartenplätze ausbauen 

Christine Trapp erläuterte anhand von Zahlen, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder steigt und sie es zur Chefsache machen wolle, dass genügend Kita- und Kindergartenplätze vorhanden sind, gegebenfalls auch mit weiteren Baumaßnahmen. Dies sei erforderlich, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten. Es dürfe nicht passieren, dass der sich derzeit im Bau befindliche Kindergarten in Teisbach schon bei der Inbetriebnahme zu klein sein sei, zumal zeitnah ca. neue 100 Bauplätze in Teisbach ausgewiesen werden. Ihr Kandidatenteam plädiert dafür, dass der Dingo für Kinder und Jugendliche in den Ferien zukünftig kostenlos sei. 

Älter werdende Gesellschaft berücksichtigen

Bei allem, was in der Stadt geplant wird, muss man berücksichtigen, dass die Gesellschaft immer älter wird. So sei der Ausbau des Bürgerheims absolut richtig, auch ausreichend seniorengerechte Wohnungen seien von Bedeutung. Eine aktive Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat ist Christine Trapp zudem wichtig, dessen Arbeit solle auch gestärkt und mehr unterstützt werden. 

Gute Rahmenbedingungen für die Wirtschaft 

Die Bürgermeisterkandidatin möchte guten Kontakt zu BMW halten und auch für die Anliegen des Mittelstands und der Familienunternehmen ein offenes Ohr haben. Gemeinsam mit dem Landkreis will sie den Krankenhausstandort stärken und das Klinikum dabei unterstützen, weitere Abteilungen in Dingolfing anzusiedeln. Die Neubaumaßnahmen an der Realschule und ein Wohnheim für auswärtige Berufsschüler will sie mit dem Landkreis partnerschaftlich planen und umsetzen. 

Teisbach und Frauenbiburg

Zudem stellte sie heraus, dass für das Schloss Teisbach ein Nutzungskonzept erarbeitet werden müsste. Die Örtlichkeit wäre ihrer Meinung nach ideal, um dort heiraten zu können. Sie sei aber offen für andere Vorschläge und wolle diese gemeinsam mit den Teisbachern diskutieren. In Frauenbiburg besteht bei der Straße von Frauenbiburg nach Öd Handlungsbedarf, zudem sollte dort ein Radweg gebaut werden. 

Lebenslauf 

Christine Trapp wurde vor 43 Jahren in Dingolfing geboren und ist in Griesbach gemeinsam mit ihrem fünf Jahre jüngeren Bruder Michael aufgewachsen. 1995 machte sie in Dingolfing das Abitur und studierte anschließend an der Universität in Regensburg Lehramt für Realschulen. Nach dem Referendariat in Riedenburg und Kulmbach (Oberfranken) kam sie nach Dingolfing und unterrichtet dort seit 2003 Deutsch und Geschichte. „Mir eilt der Ruf einer strengen Lehrerin voraus“, schmunzelte Christine Trapp, „aber ich lasse mir eben nicht auf der Nase herumtanzen und man kann mit mir auch viel Spaß haben.“ Sie war mehrere Jahre Personalrätin, bevor sie 2017 Mitglied der erweiterten Schulleitung und 2018 zur Beratungsrektorin befördert wurde. Knapp zehn Jahre war sie Schulentwicklungskoordinatorin für die Realschulen in Niederbayern und dabei auch für die Organisation von Fortbildungen zuständig. Zudem engagierte sie sich  zehn Jahre ehrenamtlich Jugendschöffin am Amtsgericht in Landau. 

Christine Trapp dankte bei Ihrer Rede aus vollstem Herzen ihrem Lebenspartner Joseph Süß für seine Unterstützung. Sie wohnt mit dem selbstständigen Schreinermeister gemeinsam in Dingolfing und die beiden teilen mehrere Hobbys wie Fotografieren oder Kultur. 

Christine Trapp bedauerte, dass die Politik der Bundes- und Landes-SPD derzeit für keinen Rückenwind sorge. Die Partei sollte aber bei einem kommunalen Amt keine Rolle spielen und in vielen Städten und einigen Landkreisen beweisen SPDler, dass sie die Kommunen hervorragend leiten. Heinrich Trapp, der seit 29 Jahren als sozialdemokratischer Landrat erfolgreich die Geschicke des Landkreises  leitet, hatte in seinem Grußwort dafür geworben, bei Kommunalwahlen nicht die Partei, sondern die Qualität der Kandidaten in den Mittelpunkt  der Wahlentscheidung zu stellen. „Wir haben ja auch keinen roten Landkreis, weil der Landrat der SPD angehört. Unser Landkreis ist florierend und bunt, mit roten Farbtupfern, die gut ins Bild passen.“ 

Einstimmiges Votum

Am Ende der Kandidatenvorstellung wurde von den Mitgliedern geheim gewählt und auf Christine Trapp entfielen 28 von 28 Stimmen. Beim Schlusswort zeigte sie sich sichtlich gerührt: „Ich bin sehr dankbar für euer großes Vertrauen und werde alles dafür tun, die richtigen Weichen in Dingolfing stellen zu können. Ich hoffe auf einen fairen Wahlkampf, in dem wir mit Sachargumenten überzeugen können. Es gibt viel für Dingolfing zu tun und ich verspreche, dass ich meine ganze Erfahrung und Kompetenz einbringen und die Ideen mit neuem Elan umsetzen werde, wenn mir die Bürger bei der Wahl ihr Vertrauen schenken.“

29.09.2019 in Kommunalpolitik

SPD geht mit Christine Trapp ins Rennen um das Bürgermeisteramt

 
Thomas Angerstorfer, Gerald Vilsmeier und Michael Rieger gratulierten Christine Trapp.

Dingolfing. Christine Trapp wird bei den bevorstehenden Kommunalwahlen als Bürgermeisterin kandidieren.  Bei einer gemeinsamen Mitgliederversammlung der drei SPD-Ortsvereine Dingolfing, Teisbach und Frauenbiburg sprachen sich die Mitglieder einstimmig dafür aus, mit der 43-jährigen Realschul-Beratungsrektorin aus Dingolfing in den Wahlkampf um das Bürgermeisteramt zu gehen. Christine Trapp sei aufgrund ihres langjährigen Engagements kommunalpolitisch äußerst erfahren und habe beste Voraussetzungen, kompetent die richtigen Weichenstellungen für die Stadtentwicklung zu treffen und das Rathaus bürgernah zu führen.

Teisbachs Ortsvereinsvorsitzender Thomas Angerstorfer hatte die gemeinsame Mitgliederversammlung eröffnet, freute sich über den sehr guten Besuch und begrüßte Landrat Heinrich Trapp sowie den Kreisvorsitzenden Dr. Bernd Vilsmeier. Angerstorfer betonte, dass dies eine wegweisende Versammlung sei, weil man nach 18 Jahren wieder den Hut in den Ring werfe, um den Bürgermeister von Dingolfing zu stellen.

Dritter Bürgermeister Michael Rieger fasste die Ergebnisse der Vorgespräche und damit verbundene Überlegungen zusammen: „Wir wollen den Wählerinnen und Wählern Persönlichkeiten anbieten, die in Berufsleben und Kommunalpolitik auf Erfahrungen und Erfolge verweisen können, so dass man Ihnen guten Gewissens die Leitung  der Stadt Dingolfing anvertrauen kann. Christine Trapp erfüllt dieses Anforderungsprofil sehr gut.“

Sie gehört seit 2002 dem Kreistag an und hat dabei auch bei komplexen Themen mit kontroversen Interessenslagen Position bezogen. Zu den durchgesetzten Projekten gehören die Stärkung des Krankenhausstandortes Dingolfing, der Bau und die optimale Ausstattung der Landkreisschulen sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandortes durch neue Verkehrsanbindungen, wie die Autobahnausfahrt Dingolfing-West. Auch soziale Einrichtungen und die Förderung von Projekten, die dem Natur- und Umweltschutz dienen, stehen bei der Kreisrätin auf der Prioritätenliste weit oben. In den Dingolfinger Stadtrat wurde sie 2008 gewählt, seit 2014 ist sie Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, die das gute Miteinander und den Konsens mit allen Fraktion sucht, sich aber auch nicht scheut, wenn nötig, mit sachlicher Kritik Korrekturen zu erreichen.

Als Michael Rieger ein Votum der Mitgliederversammlung erbat, zeigte sich einvernehmliche Zustimmung für Christine Trapp. Diese war sichtlich gerührt über diesen Vertrauensbeweis. „Ich freue mich darauf, mit euch gemeinsam ins Rennen um das Bürgermeisteramt zu gehen. Es ist eine interessante und vielseitige Aufgabe, bei der man viel bewegen und für die Bürger erreichen kann. Ich habe viele Ideen, die ich gerne umsetzen würde - beispielsweise die barrierefreie Gestaltung der Bruckstraße und deren Ausstattung mit einem geräuscharmen Belag.“ Derzeit sei es sowohl für Radfahrer als auch für Menschen mit Gehhilfe problematisch, sich dort fortzubewegen. Das Wahlprogramm werde aber gemeinsam im Team erarbeitet und zu einem späteren Zeitpunkt  vorgestellt.

Dr. Bernd Vilsmeier ging in seinem Grußwort auch darauf ein, dass SPD-Bürgermeister Heinz Heininger in den 60er- und 70er-Jahren die Weichen – in wirtschaftlich schlechteren Zeiten - so gestellt habe, dass sich die Stadt durch die Ansiedlung von BMW zu einem Wirtschaftsstandort geworden ist, dessen Bedeutung heute weit über die Landkreisgrenzen hinausgeht. Landrat Heinrich Trapp betonte, dass Dingolfing auf erfolgreiche Jahre und Jahrzehnte zurückblicken könne, in denen es immer „noch oben“ gegangen sei. Die Lebensqualität in der Stadt sei hoch, leider werde das immer weniger gewürdigt, was die sehr niedrige Wahlbeteiligung bei der letzten Kommunalwahl gezeigt habe. Er sei dankbar und auch ein wenig stolz darauf, dass in seiner Amtszeit in Zusammenarbeit mit der Stadt der Landkreis viele Einrichtungen der Daseinsvorsorge in der Kreisstadt schaffen konnte, die die Zentralität und den Wirtschaftsstandort Dingolfing stärker machen und die Lebensqualität für die Menschen deutlich erhöhen.

Christine Trapp nahm als Fraktionsvorsitzende zu aktuellen Themen aus der Stadtratsarbeit Stellung. Ihre Fraktion habe in der Juli-Sitzung drei Anträge eingereicht: Der Rathausinnenhof soll durch entsprechende Gestaltung mehr Aufenthaltsqualiät bekommen. Zudem plädieren die SPD-Stadträte für einen Leitturm mit Erster-Hilfe-Station im Außenbereich des Caprimas und es soll geprüft werden, ob der Außenbereich des Freizeitbades auch nach dem 15. September bei entsprechenden Temperaturen geöffnet werden könne. Christine Trapp führte weiter fort, dass die SPD-Fraktion die Erweiterung des Bürgerheims befürworte, die Überplanung eines größeren Gebiets bis zur Griesgasse sei eine einmalige Gelegenheit, die man nutzen müsse. Stadtrat Gerald Vilsmeier stellte anschließend heraus, dass ihm die Arbeit im Stadtrat auch deshalb wichtig ist, weil man oft auch im Kleinen Verbesserungen für die Bürger bewirken könne. Zudem sei es notwendig, dass es in der  Stadt genügend Kita- und Kindergartenplätze gibt, nur so sei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu bewerkstelligen. Abschließend richtete er an sich an Christine Trapp: „Ich wünsche dir für deine Kandidatur viel Erfolg und werde dich zu 100 Prozent unterstützen.“

Die Versammlung erhob sich, als Ferdinand Schmidt für 40-jährige Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands von Ortsvereinsvorsitzender Christine Trapp und Kreisvorsitzendem Dr. Bernd Vilsmeier mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet wurde. Dazu gratulierten auch die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Florian Schneider und Michael Rieger.

20.05.2019 in Ortsverein

SPD gratulierte Hans Vilsmeier zum 80. Geburtstag

 
Zahlreiche SPD-Politiker gratulierten Hans Vilsmeier.

FrauenbiburgEinen Anlass Freude gab es vor wenigen Tagen bei Hans Vilsmeier, denn der frühere Stadt- und Kreisrat konnte seinen 80. Geburtstag feiern. Dazu gratulierte dem Jubilar eine Delegation der SPD, darunter Landrat Heinrich Trapp, Parlamentarischer Staatssekretär Florian Pronold, Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier sowie Josef Koch und Christine Trapp, die jeweils die Fraktionen des Kreistags und des Stadtrats vertraten. 

Landrat Heinrich Trapp stellte Hans Vilsmeier als Kommunalpolitiker heraus, der sich über Jahrzehnte stets sachlich und konstruktiv für die Verbesserung der Lebenssituation im Landkreis eingesetzt habe. Der Jubilar war von der Gründung des Landkreises 1972 bis 2014 Kreisrat, davon auch 33 Jahre Fraktionsvorsitzender. Josef Koch würdigte die Arbeit von Hans Vilsmeier, der stets für zukunftsorientierte Lösungen eingesetzt habe, beispielsweise  

für bestmögliche berufliche Bildung. Er habe sich enorm für den Bau der neuen Berufsschule engagiert, zumal er durch seine frühere Arbeit als Betriebsratsvorsitzender bei BMW wusste, wie wichtig optimale Lern- und Ausbildungsbedingungen für gute berufliche Standards sind. Auch die Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion Christine Trapp sowie die Stadträte Thomas Auggenthaler, Andreas Schlag und Hans Vilsmeiers Sohn Gerald - ebenfalls Stadtrat -  gratulierten dem Jubilar und überreichten ihm ein kleines Präsent. „Ich habe dich als Kommunalpolitiker schätzen gelernt, der sich mit viel Herzblut für eine Sache eingesetzt hat, wenn er davon überzeugt war - auch wenn der Weg ans Ziel nicht der bequemste war“, lobte Christine Trapp Hans Vilsmeiers Engagement. In den 42 Jahren als Stadtrat habe er einen wertvollen Beitrag dazu geleistet, dass sich die Lebensbedingungen für die Bewohner Dingolfings verbessert hätten. Auch für die Interessen der Frauenbiburger und Schermauer habe er im Stadtrat engagiert vertreten, fügte Andreas Schlag hinzu. Staatssekretär Florian Pronold ließ es sich trotz vollen Terminkalenders nicht nehmen, persönlich zu gratulieren. Kreisvorsitzender Dr. Bernd Vilsmeier überreichte Hans Vilsmeier eine Dankesurkunde für 59 Jahre Engagement für die SPD. In geselliger Runde ließ man noch die ein oder andere Anekdote aus früheren Zeiten Revue passieren und alle Gratulanten wünschten Hans Vilsmeier weiterhin gute Gesundheit und alles erdenklich Gute.  

02.04.2019 in Kommunalpolitik

Ehemaliger Zweiter Bürgermeister Helmuth Baumgärtner feierte 80. Geburtstag

 
Helmuth Baumgärtner freute sich mit Gattin Ludmilla über die Gratulanten von der SPD-Stadtratsfraktion.

Dingolfing. In der vergangenen Woche gratulierten die SPD-Stadträte Gerald Vilsmeier, Andreas Schlag, Thomas Auggenthaler und Christine Trapp sowie 3. Bürgermeister Michael Rieger ihrem langjährigen Parteimitglied Helmuth Baumgärtner zum 80. Geburtstag. 

Fraktionsvorsitzende Christine Trapp überreichte dem Jubilar ein kleines Präsent und dankte Helmuth Baumgärtner für sein langjähriges Engagement für die SPD, deren Mitglied er mehr als fünf Jahrzehnten ist. Er war 35 Jahre Stadtrat von Dingolfing und von 1984 bis 1990 Zweiter Bürgermeister. „Du hast schon damals weitsichtige Ideen in den Stadtrat eingebracht, auch wenn manche davon erst später mehrheitsfähig waren“, stellte Gerald Vilsmeier heraus. Helmuth Baumgärtner war über zwei Jahrzehnte Kreisrat, beruflich trat er als Betriebsrat bei BMW stets für soziale Belange ein. 

In gemütlicher Runde ließen die Stadträte mit dem Jubilar und seiner Familie noch einige kommunalpolitische Anekdoten aus früheren Jahrzehnten Revue passieren. Die Stadtratsfraktion wünscht Helmuth Baumgärtner und seiner Frau Ludmilla gute Gesundheit und auch weiterhin reges Interesse am politischen und gesellschaftlichen Leben.

18.12.2018 in Kreistagsfraktion

SPD-Kreistagsfraktion besichtigte das Jugendtagungshaus

 

Das Jugendtagungshaus in Haunersdorf ist in die Jahre gekommen. Bei einer Besichtigung des Gebäudes kam die SPD-Kreistagsfraktion zu der Einschätzung, dass es an der Zeit ist, diese wichtige Einrichtung für die Jugendarbeit auf die modernen Erfordernisse auszurichten und das Gebäude zu modernisieren und zu erweitern.

Fraktionsvorsitzender Josef Koch konnte bei einer Besichtigung des Gebäudes in Hausnersdorf zahlreiche Fraktionsmitglieder sowie Simbachs Bürgermeister Herbert Sporrer willkommen heißen. Gemeinsam mit dem Kreisjugendring betreibt die Marktgemeinde seit 1995 das Jugendtagungshaus in der „Mittermeier-Villa“, dem Wohnhaus des ehemaligen Reichstagsabgeordneten Mittermeier.

Seit nunmehr 23 Jahren finden dort für Jugendgruppen, Schulklassen, Ministrantengruppen und andere Teams Veranstaltungen wie Klassensprecherseminare, Jugendleiterschulungen oder internationale Freizeiten statt. Der Vorsitzende des Kreisjugendrings, Kreisrat Michael Trapp, erinnerte daran, dass im Jugendkreistag Schüler des Gymnasiums um bauliche Verbesserungen gebeten hätten, da ihre Schule immer häufiger auf auswärtige Jugendtagungshäuser ausweichen müsste, da die 30 Übernachtungsplätze für Klassensprecherseminare oder Kennenlerntage nicht ausreichen würden.

Bürgermeister Sporrer betonte, diese Jugendeinrichtung sei einen Gewinn für das Dorf, die Gemeinde wolle die bisherige Partnerschaft fortsetzen. Josef Koch regte an, Erweiterungsmöglichkeiten zu prüfen, wobei nicht nur an weitere Betten, sondern auch Seminarräume gedacht werden müsse. Kreisrat Nik Söltl sprach sich dafür aus, am Standort Haunersdorf festzuhalten, auch wenn es architektonisch anspruchsvoll sein könne, den neuen Raumbedarf an die Jugendstilvilla anzupassen. Kreisrätin Christine Trapp schlug vor, das Gebäude baulich an die Villa anzubinden, da ein Dependence-Gebäude im Garten auch aus Gründen der Aufsichtspflicht ungünstig sei. Sie ergänzte, dass die Zimmermöblierung nach 22 Jahren nachgebessert werden müsste. Auch die sanitären Gegebenheiten entsprächen mit in die Jahre gekommenen Etagenduschen und –toiletten nicht mehr den heutigen Standard, den Jugendgruppen und Schulklassen heutzutage erwarten. Kreisrat und KJR-Vorsitzender Michael Trapp betonte, es wäre jetzt der richtige Zeitpunkt für weitere Weichenstellungen. Im Nachbarlandkreis Deggendorf wird gegenwärtig in einem Millionenprojekt ein neues Jugendtagungshaus geschaffen, auch in Rottal-Inn wird derzeit über einen Neubau nachgedacht. Junge und erwachsene Menschen, die sich heute die sich heute um Kinder und Jugendliche kümmern, bräuchten wohnortnah solche Einrichtungen, um erfolgreiche Jugendarbeit leisten zu können. Landrat Heinrich Trapp zeigte sich zuversichtlich, dass der Kreistag einer Anpassung der Räumlichkeiten an zeitgemäße Standards aufgeschlossen sei, zumal auch in der Vergangenheit zahlreiche Verbesserungen auf den Weg gebracht wurden. Durch zwischenzeitlich in Kraft getretene Brandschutzauflagen mussten aber inzwischen die Räumlichkeiten im oberen Dachgeschoss gesperrt werden. Fraktionsvorsitzender Josef Koch bedankte sich bei Bürgermeister Sporrer dafür, dass er der SPD-Fraktion die Räumlichkeiten gezeigt und sie über den Status quo informiert habe. Josef Koch kündigte an, sich zusammen mit seiner Fraktion dafür einzusetzen, dass geprüft wird, welche Renovierungs- und Baumaßnahmen erforderlich sind, um das Jugendtagungshaus für die Gruppen wieder attraktiver zu machen.

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