"SPD-Stadträte haben der Stadt immer gut getan"

Kommunalpolitik

Stadtratskandidat Gerald Vilsmeier leitete die Versammlung und stellte seine Ziele vor.

Frauenbiburg. Zum Wahlkampfauftakt für die Kommunalwahlen am 16. März fand am vergangenen Mittwoch im „Gasthaus Schermau“ eine Informationsveranstaltung zum SPD-Wahlprogramm mit Kandidatenvorstellung statt. Dazu konnte Gerald Vilsmeier im Namen der SPD Frauenbiburg zahlreiche Besucher, Vereinsvorstände, alle anwesenden Stadträte, viele Stadtratskandidaten sowie Landrat Heinrich Trapp begrüßen.

Im Mittelpunkt der Ausführungen des örtlichen Kandidaten Gerald Vilsmeier stand die Bedeutung der SPD in der Kommunalpolitik für die Stadt und ihre Ortsteile. Die SPD decke das breite Spektrum vom wirtschaftlichen Wohlstand bis zum sozialen Miteinander ab. Dies bedeute konkret, in der Stadt für eine „stabile Wirtschaft und Arbeitsplätze bis hin zum Streetworker“ zu sorgen. Für Frauenbiburg sei in den vergangenen Jahrzehnten der Weg „von der Eingemeindung bis zur aktuellen Dorferneuerung“ das zentrale Thema gewesen. „Dies war ein Weg, wie er besser nicht hätte sein können“, betonte Gerald Vilsmeier. „Immer waren SPD-Stadträte dabei, sie haben wichtige Initiativen ergriffen und waren Ideengeber zum Wohle aller Menschen und nicht nur für einige Gruppen.“ Das spiegle sich auch in der Ausgewogenheit der SPD-Kandidatenliste wieder, die alle gesellschaftlichen Gruppen abdecke, so der örtliche Kandidat für den Stadtrat
Landrat Trapp zog in seinen Ausführungen eine kurze Bilanz der letzten Legislaturperiode. Besonders die Weichenstellung in der Krankenhauspolitik habe hier im Kreistag einen breiten Raum eingenommen. Durch umsichtiges und entschlossenes Handeln sei es hier gelungen, die Dinge für beide Häuser in ein ruhigeres Fahrwasser zu bringen. Mehrere wichtige Großprojekte wurden zum Abschluss gebracht. Stellvertretend für den Raum Dingolfing nannte er hier den Bau der Berufsschule in Dingolfing und der Isarbrücke in Teisbach. Motivation für ihn, nochmal als Landrat zu kandidieren seien neben der Freude an der Tätigkeit, einige Projekte, die jetzt auf den Weg gebracht wurden und deren Umsetzung er noch gerne aktiv bis zum Abschluss begleiten würde. Er nannte in diesem Zusammenhang den dritten Autobahnanschluss für Dingolfing, die Generalsanierung des Gymnasiums und mehrere Straßenbauprojekte. Auch das Thema FOS im Landkreis Dingolfing-Landau möchte Landrat Trapp weiterhin auf der Tagesordnung halten und nochmals angehen. Zu den bevorstehenden Projekten gehört auch die Erneuerung der Fahrbahndecke der Kreisstraße DGF 9, die durch Schermau führt. Für 800.000 Euro wird in diesem Sommer der Streckenabschnitt von Unterbubach über Schermau nach Oberspechtrain neu asphaltiert. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen hatte sich im vergangenen Jahr der Landkreis am Bau einer Abbiegespur von der Staatsstraße 2111 in die DGF 9 bei Unterbubach mit 92.000 Euro beteiligt.
Fraktionsvorsitzender Michael Rieger ging in seinem Referat auf die Arbeit der letzten 6 Jahre im Stadtrat ein. Vieles sei hier im Einvernehmen beschlossen worden. Jedoch habe die SPD-Stadtratsfraktion durch Anträge, wie zum Beispiel für Radweg von Kupferstein, bei den städtischen Gebühren und dem Vereinsförderprogramm durchaus eigene Akzente gesetzt. In den nächsten Jahren werde man genau darauf achten, dass die soziale Balance gehalten werde. Die Schaffung und der Erhalt von günstigem Wohnraum werde ebenso eine Rolle spielen wie die Erweiterung des Bürgerheims oder erste Schritte in Richtung einer „ barrierefreien Stadt“ und eine Reduzierung der Caprima-Gebühren bei der Kurzbadezeit. Im Bereich der Wirtschaft und Energie sprach Michael Rieger die Unterstützung der Bürger bei der Beratung durch unabhängige Energieberater an sowie eine zukunftsfähige Energie- und Trinkwasserversorgung durch die Stadtwerke. Ein besonderes Anliegen sei darüber hinaus die Verbesserung der Pflege der städtischen Friedhöfe.
Im Anschluss stellten sich alle anwesenden Stadtratskandidatinnen und -kandidaten vor. Christine Trapp, Andreas Schlag, Udo Egleder, Thomas Augenthaler, Florian Schneider, Ilayda Arslan, Uschi Vogginger, Evren-Özgür Ergün, Gerhard Salzinger, Claus Fuchs und Franz Harlander erläuterten ihre Motivation und die Themenbereiche, für die sie sich im Falle ihrer Wahl besonders einsetzen wollen. Mit einem Aufruf zur Wahlbeteiligung beendete Gerald Vilsmeier die Versammlung.

 
 

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